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	<title>Moritz&#039;s Blog America Latina 2009</title>
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		<title>Que frío&#8230;!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 15:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz2009la</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
		<category><![CDATA[Tarija]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass der Latino an sich tendenziell sehr kälteempfindlich ist, ist ja gemeinhin bekannt. Deshalb habe ich auch den Warnungen wie &#8222;im Juni und Juli wird es richtig kalt hier&#8230;&#8220; nicht besonders viel Bedeutung beigemessen. Schließlich beschweren sich die Leute hier schon über die Kälte, wenn nach 19.00 Uhr kein T-Shirt-Wetter mehr herrscht. Leider sollte ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=94&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der Latino an sich tendenziell sehr kälteempfindlich ist, ist ja gemeinhin bekannt. Deshalb habe ich auch den Warnungen wie &#8222;im Juni und Juli wird es richtig kalt hier&#8230;&#8220; nicht besonders viel Bedeutung beigemessen. Schließlich beschweren sich die Leute hier schon über die Kälte, wenn nach 19.00 Uhr kein T-Shirt-Wetter mehr herrscht. Leider sollte ich sehr schnell eines Besseren belehrt werden.</p>
<p><strong>Seit vergangenem Freitag ist über den gesamten Süden und Nordwesten des Landes eine Kältewelle hereingebrochen</strong>, die es in sich hat. Die absoluten Temperaturen sind gar nicht mal sooo dramatisch, minus 3°C war glaube ich der bisherige Tiefstwert für Tarija in der Nacht. Das Problem ist die Art der Kälte und die große Temperaturamplitude im Tagesverlauf. Abends, nachts und morgens ist es richtig kalt. In meiner Mittagspause zwischen 12:00 und 14:30 h kann ich mich nach dem Mittagessen auf meiner Terrasse in Boxershorts sonnen&#8230; Irgendwie kriecht diese Kälte überall rein, in die Schuhe, in jede noch so kleine Ritze zwischen Haut und Kleidung, an den Hosenbeinen nach oben, die Hände sind immer kalt, morgens ist alles kalt, was nachts nicht gut bedeckt war, also sprich Kopf und Hals&#8230; sehr unangenehm!</p>
<p>Auch, wenn der Bolivianer es mit Fassung trägt, weil er es kennt, sind die Konsequenzen doch bemerkenswert. An besagtem Freitag wurden die kompletten Nachtaktivitäten, also ausgehen und feiern, abgesagt. Auf Grund der Kälte. Es wollte einfach keiner rausgehen, weil es zu unbequem erschien.</p>
<p>Ich für meinen Teil habe gestern mit unserem Fahrer eine kleine Shoppingtour gemacht. Eine elektrische Heizung, eine Mütze und eine dritte Decke waren das Ergebnis. Dieses System mit den Decken ist hier sowieso merkwürdig. Federbetten gibt´s nicht, sondern ein Schichtsystem. Ein Bettlaken kommt als erstes, dann eine je nach Temperatur variierende Anzahl von Woll-(Polyester-)Decken, zum Abschluss eine Art Überdecke.</p>
<p>Aber <strong>mein System, mich der Kälte anzupassen, wird täglich optimiert.</strong> Ich stelle mir den Wecker auf 6:30 h, drücke ein-, zweimal die Sleeptaste, mühe mich aus dem Bett und positioniere die E-Heizung im Bad, damit ich beim Duschen nicht meinen Atem sehe. Bevor ich unter die Dusche gehe, stelle ich die Heizung dann Richtung Küche, damit es sich dort etwas erwärmt.</p>
<p>Auf der Arbeit sitze ich mit einer Decke um die Beine und einem kleinen Heizstrahler, ich brauche nur noch Handschuhe ohne Finger, damit ich weiterhin tippen kann. Abgesehen davon bleibt natürlich die Hoffnung, dass zwischendurch immer mal tags Sonne und nachts Wolken sind, damit es nicht ganz so stark auskühlt&#8230;</p>
<p>Schöne Grüße und <strong>genießt den Frühling!</strong></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/moritz2009la.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/moritz2009la.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/moritz2009la.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/moritz2009la.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/moritz2009la.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/moritz2009la.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/moritz2009la.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/moritz2009la.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/moritz2009la.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/moritz2009la.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/moritz2009la.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/moritz2009la.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/moritz2009la.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/moritz2009la.wordpress.com/94/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=94&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wie gewonnen, so zerronnen!</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 21:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz2009la</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Cochabamba]]></category>
		<category><![CDATA[GTZ]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits die erste Nacht in meinem neuen Appartement habe ich ja schon mit einiger Skepsis zugebracht. Und jetzt weiß ich auch, wieso. Um es in den Worten meines Vaters auszudrücken: &#8222;Die Energie hat einfach nicht gestimmt.&#8220; Und um es in meinen Worten zu konkretisieren, die Materie auch nicht. Denn das war das Bild, als ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=90&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits die erste Nacht in meinem neuen Appartement habe ich ja schon mit einiger Skepsis zugebracht. Und jetzt weiß ich auch, wieso. Um es in den Worten meines Vaters auszudrücken: &#8222;Die Energie hat einfach nicht gestimmt.&#8220; Und um es in meinen Worten zu konkretisieren, die Materie auch nicht. Denn das war das Bild, als ich morgens mein Badezimmer betrat:<br />

<a href='http://moritz2009la.wordpress.com/2009/05/14/wie-gewonnen-so-zerronnen/100_1817/' title='100_1817'><img width="150" height="112" src="http://moritz2009la.files.wordpress.com/2009/05/100_1817.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="100_1817" title="100_1817" /></a>
<a href='http://moritz2009la.wordpress.com/2009/05/14/wie-gewonnen-so-zerronnen/100_1819/' title='100_1819'><img width="150" height="112" src="http://moritz2009la.files.wordpress.com/2009/05/100_1819.jpg?w=150&#038;h=112" class="attachment-thumbnail" alt="100_1819" title="100_1819" /></a>
</p>
<p>Meine nächtliche Reinigungsaktion hat also nicht das gewünschte Ergebnis erzielt. Das hat mich zu der Entscheidung bewogen, meine Sachen unverzüglich zu packen, zumal sich auch noch die ein oder andere Mißlichkeit aufgetan hat. Das war gestern (Mittwoch). Nun stehen meine Sachen sicher in der Wohnung unserer Sekretärin, die während ich hier in Cochabamba bin, für mich Wohnungen sucht und sogar besichtigt. Super nett ist diese Frau.</p>
<p>Hier in Cochabamba ist das schon ein leichtes Kontrastprogramm. Es ist die drittgrößte Stadt Boliviens, nach La Paz und Santa Cruz, mit rund 1,2 Mio. Einwohnern. Es gibt alles &#8211; leider auch 9-11 jährige Straßenkinder, die ihren Drogenkonsum mit dem Putzen von Autoscheiben finanzieren.<br />
Das (materielle) Gegenstück dazu bilde im Moment unter anderem ich selber. Ich wohne mega luxeriös in einem 5-Sterne Hotel, diesen Aufenthalt zahlt mein Arbeitgeber, die haben hier besondere Konditionen. Ich bin diese Art von Service gar nicht gewöhnt, möchte am liebsten meine Handtücher behalten und mein Glas beim Frühstück zweimal benutzen dürfen&#8230;</p>
<p>Der erste Workshop-Tag war anstrengend und interessant, ich werde sicher eine Menge lernen. Inhaltlich geht es um die Revision und Verbesserung eines neuen Monitoringsystems, übersetzt nennt sich das etwa &#8222;Monitoring auf Grundlage Ergebnissen&#8220;, im Gegensatz zum Monitoring der laufenden Prozesse &#8211; um sich von der bloßen Evaluation von Daten zu lösen. Mir fehlt natürlich auch inhaltlich ein bisschen der Hintergrund, aber spannend ist es allemal und dazu auf Spanisch. Das klappt übrigens schon richtig gut. Jetzt steht um 18.00 Uhr nochmal eine Runde an. Heute Nachmittag war frei, das habe ich genutzt um mir hier mal das GTZ-Büro anzusehen. Bei der Gelegenheit habe ich einige (deutsche) Praktikanten kennengelerent, die werden mir heute Abend mal die ein oder andere Bar zum Gaumen führen. In den kommenden Wochen werde ich dann nochmal nach Cochbamba fliegen um aktives Wissensmanagement zu betreiben und mich hier mal ein bisschen über die Projekte zu informieren. Theoretisch und vor Ort. Ich glaube auf jeden Fall, dass es nicht so schnell langweilig wird!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/moritz2009la.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/moritz2009la.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/moritz2009la.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/moritz2009la.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/moritz2009la.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/moritz2009la.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/moritz2009la.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/moritz2009la.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/moritz2009la.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/moritz2009la.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/moritz2009la.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/moritz2009la.wordpress.com/90/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/moritz2009la.wordpress.com/90/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/moritz2009la.wordpress.com/90/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=90&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Angekommen?!</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 23:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz2009la</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Tarija]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungssuche]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist es schon eine ganze Weile her, dass ich mich hier das letzte Mal zu Wort gemeldet habe. Aber in der Zwischenzeit ist auch wirklich eine Menge passiert. Ich werde jetzt mal langsam anfangen, die Ereignisse zu entwickeln, rückblickend und in der Gegenwart beginnend. Es scheint so, als wäre ich jetzt, nach ziemlich genau [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=85&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es schon eine ganze Weile her, dass ich mich hier das letzte Mal zu Wort gemeldet habe. Aber in der Zwischenzeit ist auch wirklich eine Menge passiert. Ich werde jetzt mal langsam anfangen, die Ereignisse zu entwickeln, rückblickend und in der Gegenwart beginnend.</p>
<p>Es scheint so, als wäre ich jetzt, nach ziemlich genau zwei Monaten, am Ziel angekommen. Jetzt, in diesem Moment, sitze ich auf meinem Bett in meinem neuen zu Hause. Nach sechs Tagen der intensiven Suche habe ich ein Appartement gefunden. Das ist hier gar nicht so einfach, zumindest dann nicht, wenn man sich nicht mit einem Zimmer ohne privates Bad und ohne Kochgelegenheit zufrieden geben will. Und abgesehen davon, dass der Standard in der Regel bei weitem auch reduzierten europäischen Ansprüchen nicht genügt, ist die Wohnungssuche eine einzige Rennerei. Entweder hat die <em>inmobiliaria</em> (Maklerbüro) gerade Mittagspause, der Makler ist unterwegs oder aber der Besitzer des zu besichtigenden Appartements kommt nicht, ist nicht erreichbar oder verspätet sich. In der Regel muss man zwei bis drei Mal auflaufen, um das Objekt der Begierde schließlich auch mal zu Gesicht zu bekommen.</p>
<p>Aber gut, nun sitze ich also hier und gucke in einen mehr oder weniger leeren, gefließten Raum. So richtig Wohnkultur ist das nicht. Aber abgesehen von einigen frisch geschlüpften Kellerasseln, die ich soeben noch in einer ersten kleinen Putzaktion zusammengefegt habe, ist mein Appartement sauber und vor allem geräumig. Mein Appartement im ersten Stock – das sind zwei Schlafzimmer mit in die Wand integrierten Schränken und mein privates Badezimmer. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ich habe 24 Stunden lang warmes Wasser und muss mir mit niemandem die Toilette teilen. Anders sieht das schon mit der Küche aus. Selbige, wie auch das geräumige Wohnzimmer mit einem tafelartigen Tisch mit zehn Stühlen, sind Gemeinschaftsräume. Eine Dame mittleren Alters sorgt für die Sauberkeit, für mein Appartement werde ich eine solche Dame noch akquirieren. Darüber hinaus führt die Küche, die im übrigen sehr vorteilhaft um umfassend ausgestattet ist, in einen kleinen Innenhof mit Wäscheleinen und, ganz wichtig, einem echt hochwertigen Grill! Wenn ich dem Treppenhaus an meinem Bereich vorbei nach oben folge, gelange ich zu guter Letzt auf eine schöne Dachterrasse mit Panoramablick. Das Haus ist insgesamt schön, neu und hebt sich schon relativ deutlich von der Umgebung ab. Aber das Viertel wird insgesamt nur als <em>medio peligroso</em> eingestuft, was soviel bedeutet, dass es nur nach zwölf Uhr nachts nicht unbedingt ratsam ist, sich alleine auf der Straße rumzutreiben. Sonst, so die Warnung, könnte man ohne Schuhe heimkehren. <em>Te robaron para una lapizera</em>, sie rauben Dich für einen Stift aus. Aber nein, keine Sorge, Tarija ist insgesamt wirklich ruhig.</p>
<p>Es fehlt also noch ein bisschen an Wohnlichkeit in meinen Gefilden. Hier wäre natürlich die weibliche Kreativität von Vorteil, aber da setze ich ganz klar auf Aleja, die mich im Juni besuchen kommt. Dann werden wir es mir hier schon gemütlich machen!</p>
<p>Ja, Tarija ist das Stichwort. Aber wie bin ich hier überhaupt hingekommen? Nach einem mehr oder weniger spektakulären Transport von Peru über die Grenze nach Bolivien (darüber wir noch zu berichten sein) bin ich am Samstag vor einer Woche (2. Mai) von La Paz nach Santa Cruz geflogen. Dort habe ich mich eine Nacht erholt. Nein, das stimmt nicht wirklich. In meinem Hostel habe ich drei Schweizer kennengelernt und wir sind noch etwas um die Häuser gezogen – zur Not geht der Deutsche auch mit dem Schweizer was trinken. Am Sonntag ging es dann per Bus weiter nach Camiri. Camiri liegt am nordwestlichen Rand des <em>Gran Chaco</em>, der trockensten Region Boliviens. Der <em>Chaco</em> liegt zum Großteil in Argentinien und Paraguay, nur ca. 10 % der Fläche entfallen auf Bolivien. In Camiri befindet sich das Regionalbüro der GTZ – und sonst auch wirklich nicht viel. Eine Kleinstadt im Nirgendwo. Für ein paar Tage ganz nett, aber insgesamt wenig attraktiv, staubig, heiss, schmutzig, und sehr, sehr langsam. Ich bin auf jeden Fall nicht traurig, dass ich mein halbes Jahr nicht dort verbringe. Dank eines GTZ-internen Verbots, seine Angestellten in Bolivien mit Nachtbussen befördern zu lassen, habe ich mich dann am Mittwoch Morgen wiederum in den Bus Richtung Norden mit Ziel Santa Cruz gesetzt. Von dort ging mein Flieger nach Tarija. Donnerstag und Freitag hatte ich dann netterweise frei bekommen, um mich der Wohnungssuche zu widmen. Außerdem war mein Hauptansprechpartner, der für <em>Cuencas</em> (Wassereinzugsgebiete) zuständige Kollege, ohnehin nicht zu gegen. Gestern, Montag also, war dann mein erster richtiger Arbeitstag. Wobei sowohl der Montag als auch heute noch sehr von der Wohnungsgeschichte durchsetzt waren. Das ändert sich zwangsläufig spätestens morgen. Denn da geht es nach Cochabamba, wo ein GTZ-interner Workshop stattfindet. Donnerstag bis Samstag ist Programm, Sonntag Nachmittag fliegt das „Team Tarija“ dann zurück.</p>
<p>Für diejenigen, die es interessiert, vielleicht ganz kurz zur Erklärung. Die GTZ hat in Bolivien zwei große Programme: PROAPAC (Trink- und Abwasserversorgung in Klein- und Mittelstätten) und PROAGRO (nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung), worin ich arbeite. PROAGRO hat vier Komponenten, nämlich Bewässerung, Wassereinzugsgebietsmanagement, Förderung von Innovationen in der Landwirtschaft und Energie. Die beiden Komponenten Bewässerung und Wassereinzugsgebietsmanagement befinden sich in einem kleinen Büro in Tarija. Wir sind dort neben mir vier Kollegen, eine Sekretärin und ein Fahrer.</p>
<p>So, um wieder zurückzukommen zum Ausgangspunkt. Hier sitze ich also und denke so vor mich hin. Heute ist eigentlich der erste Tag, an dem ich ein bisschen unruhig bin. Vielleicht liegt es genau daran, dass ich das Gefühl habe „unwiderbringlich“ angekommen und sein und langsam realisiere, dass ich jetzt sechs Monate hier leben werde. Es ist natürlich längst nicht nur Skepsis. Aber das weitgehend leere Appartement hat doch auf gewisse Art metaphorischen Charakter. Was bringt mir diese Zeit, was erwartet mich, was begegnet mir?</p>
<ol>
<p>Alles      andere, was wir auf unserer Reise von Chile nach Peru und dann nach      Kolumbien, beziehungsweise Bolivien, erlebt haben, folgt jetzt nach und      nach. Da ich den Posts das entsprechende Datum zuordnen werde, lohnt es      sich auf jeden Fall, auch in den nächsten Tagen noch mal ein bisschen      „zurück zu blättern“&#8230;</p>
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		<title>Cuzco, Peru</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 18:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz2009la</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Cuzco]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt des Inkareichs]]></category>
		<category><![CDATA[Machupicchu]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich, viel zu spät eigentlich schon, ist es jetzt doch so weit und ich kann nachholen, was ich schon so lange tun wollte &#8211; nämlich über den schönsten Teil unserer Reise berichten. Immer wieder gab es Gründe, die dazu geführt haben, dass ich nicht dazu kam, über Peru zu schreiben. Jetzt habe ich endlich Heim- [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=99&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich, viel zu spät eigentlich schon, ist es jetzt doch so weit und ich kann nachholen, was ich schon so lange tun wollte &#8211; nämlich über den schönsten Teil unserer Reise berichten. Immer wieder gab es Gründe, die dazu geführt haben, dass ich nicht dazu kam, über Peru zu schreiben. Jetzt habe ich endlich Heim- und was viel wichtiger ist, eine Internetverbindung, die ausreichend schnell ist, Bilder hochzuladen &#8211; hier in Tarija, in Bolivien.<br />
Also, mehr als zwei Monate sind in zwischen vergangen, trotzdem werde ich versuchen, die Bilder noch mal lebendig werden zu lassen. <strong>Fühlt Euch also zurückversetzt in die letzten Tage des April diesen Jahres&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;wir haben Arequipa, die zweitgrößte Stadt Perus, verlassen. Eigentlich wollten wir schon morgens nach Cuzco aufbrechen, blauäugig wie ich bin, sind wir davon ausgegangen, dass es regelmäßig Busse nach Cuzco gibt. Da hatten wir uns getäuscht. Also hatten wir noch einen Tag in Arequipa und haben dann mal wieder eine Nachtfahrt angetreten. Glücklicherweise hatte ich an dem einzigen Abend in dieser Stadt in unserem Hostal einen Typen kennengelernt, der gerade aus Cuzco kam und uns eine Agentur empfohlen hat, die es günstig und freundlich möglich machen sollte, <strong>auch ohne die eigentlich obligatorische Voranmeldefrist von mindestens drei Monaten irgendwie noch auf den Machupicchu zu gelangen</strong> &#8211; nach allem, was wir gehört hatten, waren unsere Hoffnung, dieses eigentliche &#8222;Ziel&#8220; unserer Reise wirklich realisieren zu können, schon fast auf Null gesunken.</p>
<p>So kamen wir also am Montag morgen in aller Frühe gegen sechs Uhr am Busterminal in Cuzco an. Aleja hatte alles mit der Frau von der Tourismusagentur am Telefon organisiert und tatsächlich hat uns die kleine, liebenswerte Peruanerin Sonia dann auch in Emfpang genommen und uns zum Hotel gebracht &#8211; wir haben uns mit 16.- Euro die Nacht für die &#8222;Luxusvariante&#8220; entschieden, weil wir die letzten Tage genießen wollten. Die Planung war schnell vollendet: Direkt am ersten Tag eine &#8222;Stadtrundfahrt&#8220; &#8211; die sich glücklicherweise als Tour durch die nahegelegenen Ruinen entpuppt hat, Dienstag frei, Mittwoch dann durch das <em>Valle Sagrado</em>, das &#8222;Heilige Tal&#8220; nach Aguas Calientes, von wo aus es dann am Donnerstag in aller Frühe auf den sagenumwogenen Machupicchu gehen sollte (dazu gibt´s natürlich einen eigenen Beitrag!). Für den selben Donnerstag ist auch die Rückreise geplant. So bleibt uns noch eine Nacht, bevor sich dann leider am Freitag abend unsere Wege erstmal trennen werden.</p>
<p>Cuzco ist eigentlich eine sehr schöne Stadt. Wir hatten gar nicht bemerkt, wie sich &#8211; quasi über Nacht &#8211; auf unserer Fahrt von Arequipa nach Cuzco, die Landschaft verändert hatte. Der aride Süden des Landes war einer fruchtbaren Landschaft gewichen – die Inka hatten das Zentrum ihres Reiches gut gewählt, so scheint es. Cuzco liegt in einem Tal, umringt von grünen Bergen &#8211; zumindest dort, wo die Agglomeration sich noch nicht die Hügel hinauf gefressen hat.<br />
<img class="aligncenter size-medium wp-image-100" title="Die Stadt kriecht die Hänge hinauf " src="http://moritz2009la.files.wordpress.com/2009/07?w=300&#038;h=225 /100_1450.jpg?w=300" alt="Die Stadt kriecht die Hänge hinauf " width="300" height="225" /></p>
<p>Cuzco ist der Ausgangspunkt für die meisten Touristen, die den Machupicchu besuchen wollen. Leider merkt man das auch. Man kann hier keine zwanzig Meter zurücklegen, ohne irgendwelche Bilder, Handwerkskunst, Massagen, Schmuck, Essen, Stadtführungen, Informationen, die man hören oder auch nicht hören will oder sonstige Dinge angeboten zu bekommen – ein großer Wehrmutstropfen in dieser einstigen Hauptstadt des Inkareichs. Allerdings liegt auch die Ursache auf der Hand: Jeglicher Reichtum, der über die Touristen in der Region erwirtschaftet wird, fließt an die Zentralregierung und von dort nur zu einem Bruchteil zurück, so dass neben dem ganzen Reichtum, den der Tourismus bringt, bittere Armut herrscht, viele Leute buchstäblich darauf angewiesen sind, dass sich zwischendurch der ein oder andere erbarmt und ihnen etwas abkauft. Besonders auffällig ist, wie ich auch an anderer Stelle schon erwähnt habe,  dass es viele alte Menschen gibt, die von der Hand im Mund leben müssen. Das ist wirklich traurig zu sehen, dass die, die wahrscheinlich ihr Leben lang am härtesten gearbeitet haben, am Ende am wenigsten haben. Gleichzeitig ist man selber einer von den &#8222;reichen Touristen&#8220;, die hunderte Dollars lassen, um den Machupicchu zu besuchen, zwischendurch nochmal eine Raftingtour einlegen und nicht darüber nachdenken, ob das Mittagessen 1,50 oder 3.- € kostet. Nur leider kann man weder durch eigenen Verzicht noch durch regelmäßige Spenden dieses strukturelle Problem der (Alters-)Armut lösen.</p>
<p>Die Raftingtour haben wir tatsächlich gemacht &#8211; das war echt cool, hat mega Spaß gemacht! Die Rundreise zu den umliegenden Ruinen war interessant, die Baukünste und Stadtplanung der Inka ist schon hier beeindruckend. Nach dem Rafting erschöpft, haben wir heute Abend noch schön gegessen und werden jetzt bald ins Bett, denn morgen ist der &#8222;große Tag&#8220; &#8211; naja, noch nicht ganz, aber immerhin die Anreise zum Machupicchu durch das &#8222;Heilige Tal&#8220; der Inka, des damals bevölkerungsreichsten Gebiets des Reiches&#8230;</p>
<p><strong>Mehr Fotos:</strong></p>
<p>Arequipa, Peru:</p>
<table style="width:194px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="background:transparent url('http://picasaweb.google.de/s/c/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left center;height:194px;" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/ArequipaPeru?authkey=Gv1sRgCMqjr87TqMarUg&amp;feat=embedwebsite"><img style="margin:1px 0 0 4px;" src="http://lh6.ggpht.com/_U2uVkuDJbWQ/SkfLBDg_99E/AAAAAAAAAt0/alzvFVfPIPc/s160-c/ArequipaPeru.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px;"><a style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;" href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/ArequipaPeru?authkey=Gv1sRgCMqjr87TqMarUg&amp;feat=embedwebsite">Arequipa, Peru</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Cuzco, Peru:</p>
<table style="width:194px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="background:transparent url('http://picasaweb.google.de/s/c/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left center;height:194px;" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/CuzcoPeru?authkey=Gv1sRgCLi2mYPIyuy5Ng&amp;feat=embedwebsite"><img style="margin:1px 0 0 4px;" src="http://lh6.ggpht.com/_U2uVkuDJbWQ/SkfT_RaWdpE/AAAAAAAAAyY/W28z0-WEHTI/s160-c/CuzcoPeru.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px;"><a style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;" href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/CuzcoPeru?authkey=Gv1sRgCLi2mYPIyuy5Ng&amp;feat=embedwebsite">Cuzco, Peru</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/moritz2009la.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/moritz2009la.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/moritz2009la.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/moritz2009la.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/moritz2009la.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/moritz2009la.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/moritz2009la.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/moritz2009la.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/moritz2009la.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/moritz2009la.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/moritz2009la.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/moritz2009la.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/moritz2009la.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/moritz2009la.wordpress.com/99/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=99&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>

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	</item>
		<item>
		<title>Peru</title>
		<link>http://moritz2009la.wordpress.com/2009/04/27/peru/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 18:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz2009la</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrast zu Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Preisniveau]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer weiteren langen Busfahrt mehr sind wir am Samstag am frühen Nachmittag nach insgesamt 20 Stunden in Arequipa, Peru angekommen. Wieder über Nacht hatten wir den Bus von San Pedro de Atacama nach Arica an der chilenisch- peruanischen Grenze genommen, haben diese dann problemlos mit dem Taxi passiert und sind dann wiederum mit dem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=80&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer weiteren langen Busfahrt mehr sind wir am Samstag am frühen Nachmittag nach insgesamt 20 Stunden<strong> in Arequipa, Peru angekommen.</strong> Wieder über Nacht hatten wir den Bus von San Pedro de Atacama nach Arica an der chilenisch- peruanischen Grenze genommen, haben diese dann problemlos mit dem Taxi passiert und sind dann wiederum mit dem Bus von Tacna (die Grenzstadt auf peruanischer Seite) mit dem Bus nach Arequipa weiter gefahren.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-81" title="Peru..." src="http://moritz2009la.files.wordpress.com/2009/04/100_1210.jpg?w=300&#038;h=182" alt="Peru..." width="300" height="182" /></p>
<p>Die Atacama-Wüste setzt sich in leicht veränderter Form eigentlich bis in den Südteil von Peru fort. Zumindest ist <strong>das Grenzgebiet extrem unwirtlich und trocken</strong>. Die Salz-, Schutt- und Geröllwüste, die weite Teile der nördlichen Atacama ausmacht wird irgendwann durch eine klassische Sandwüste abgelöst, deren erst eindrucksvolles, dann jedoch schnell eintöniges Erscheinungsbild vor allem im Süden Perus immer wieder durch wunderschöne, grüne, fruchtbare Oasen aufgelockert wird. Außerdem kann hier jeder Geograph, der schon mal über Sichel- oder Parabeldünen referieren musste, perfekten Anschauungsunterricht nehmen.</p>
<p><strong>Peru ist ganz anders als Chile.</strong> Auf jeden Fall ärmer, das fällt sofort auf. Die Häuser sind weitgehend improvisiert, das Erscheinungsbild der Städte entsprechend unorganisiert. Das Leben findet viel mehr auf der Straße statt, es wird überall etwas verkauf und angeboten. Leider ist auch die Armut  wesentlich krasser und offensichtlicher als in Chile. Man sieht einfach, dass viele Menschen wirklich nur das aller nötigste zum Leben haben und davon oft nicht genug. Die Kleidung ist zerschlissen, die Schuhe verdienen ihren Namen nicht mehr. Irgendwie versuchen diese Leute trotzdem, ihren Unterhalt zu verdienen. <strong>Vor allem die Altersarmut ist  auffällig</strong>. Wer hier körperlich nicht mehr in der Lage ist zu arbeiten und keine Familie hat, die ihn ernähren kann, muss betteln. Zwar ist das nicht das vordringliche Erscheinungsbild von Peru, dass überall arme, bettelnde Menschen auf der Straße sitzen, aber es ist auf jeden Fall ein Teil der Gesellschaft und ein deutlicher Kontrast zum Nachbarn Chile.</p>
<p>Für uns Europäer hat das natürlich den Vorteil, dass wir und über ein absolut <strong>konsum-freundliches Preisniveau</strong> freuen können. Wenn man pompös wohnt, kostet die Nacht mit Frühstück ca. 12.- pro Person. Die Zimmer haben ein eigenes Bad, Kabel-TV (braucht man nicht, ist aber da), W-Lan und sind echt schön eingerichtet. Ein Mittag- oder Abendessen kostet 1,50-2,00, zumindest, wenn man die <em>plato casero</em> wählt. Das ist typisches peruanisches Essen und besteht aus einer Vorspeise (Suppe) einem Hauptgericht (Fleisch mit Reis und Kartoffeln) und einem Nachtisch. Mit etwas Glück ist sogar noch ein <em>mate de coca </em>(Tee aus Kokablättern) oder eine <em>chicha morada</em> (Getränk aus fermentiertem, violettem Mais) dabei.</p>
<p>Wir sind heute, nach einer Nacht und einem Tag in Arequipa, in Cuzco angekommen &#8211; der ehemaligen Hauptstadt des Inka-Reichs.</p>
<p>Ich freue mich darauf, das Erbe dieser Hochkultur und das bisher sehr schöne und angenehme Land Peru ein bisschen näher kennenzulernen.</p>
<p>Freitag geht´s dann schon in Richtung Bolivien, am Montag ist mein erster Arbeitstag dort. Spätestens von dort erzähle ich dann mehr von Peru, von Cuzco und den heiligen Stätten &#8211; dann gibt´s auch Bilder!</p>
<p><strong>Fotos:</strong><br />
<table style="width:194px;">
<tr>
<td align="center" style="height:194px;background:url('http://picasaweb.google.de/s/c/transparent_album_background.gif') no-repeat left;"><a href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/ArequipaPeru?authkey=Gv1sRgCMqjr87TqMarUg&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh6.ggpht.com/_U2uVkuDJbWQ/SkfLBDg_99E/AAAAAAAAAt0/alzvFVfPIPc/s160-c/ArequipaPeru.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px;"><a href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/ArequipaPeru?authkey=Gv1sRgCMqjr87TqMarUg&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;">Arequipa, Peru</a></td>
</tr>
</table>
<p>Und <strong>ein Highlight bin ich ja eh noch &#8222;schuldig&#8220;: San Pedro de Atacama!</strong> Da werde ich zwar nicht viel schreiben, aber ich will jedem empfehlen, sich die unglaubliche Landschaft wenigstens auf den Fotos anzusehen, die ich bis dahin hochladen werde&#8230;</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-82" title="Salar de Atacama" src="http://moritz2009la.files.wordpress.com/2009/04/100_1105.jpg?w=717&#038;h=538" alt="Salar de Atacama" width="717" height="538" /></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/moritz2009la.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/moritz2009la.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/moritz2009la.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/moritz2009la.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/moritz2009la.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/moritz2009la.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/moritz2009la.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/moritz2009la.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/moritz2009la.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/moritz2009la.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/moritz2009la.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/moritz2009la.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/moritz2009la.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/moritz2009la.wordpress.com/80/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=80&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">moritz2009la</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://moritz2009la.files.wordpress.com/2009/04/100_1210.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Peru...</media:title>
		</media:content>

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		<media:content url="http://moritz2009la.files.wordpress.com/2009/04/100_1105.jpg?w=1024" medium="image">
			<media:title type="html">Salar de Atacama</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>San Pedro de Atacama / Desierto de Atacama</title>
		<link>http://moritz2009la.wordpress.com/2009/04/26/san-pedro-de-atacama-desierto-de-atacama/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 22:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz2009la</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs in Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Geysiere]]></category>
		<category><![CDATA[Salar]]></category>
		<category><![CDATA[Salzsee]]></category>
		<category><![CDATA[Salzwüste]]></category>
		<category><![CDATA[San Pedro de Atacama]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich hätten wir ziemlich müde sein müssen. In nur 36 Stunden waren wir von Valparaiso nach San Pedro de Atacama gereist, eine Nachtfahrt von Valparaiso nach La Serena, dort haben wir dann den Tag verbracht und abends mit dem Bus wieder die ganze Nacht nach San Pedro. La Serena war nicht besonders spannend, außerdem mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=108&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hätten wir ziemlich müde sein müssen. In nur 36 Stunden waren wir von Valparaiso nach San Pedro de Atacama gereist, eine Nachtfahrt von Valparaiso nach La Serena, dort haben wir dann den Tag verbracht und abends mit dem Bus wieder die ganze Nacht nach San Pedro. La Serena war nicht besonders spannend, außerdem mit Nieselregen &#8211; hier ist wohl nur wirklich was los, wenn Hochsaison ist und die Touristen den Ort beleben, deshalb lasse ich das jetzt mal aus.<br />
Aber zurück zur erwarteten Müdigkeit. Als wir in San Pedro morgens gegen 9.00 Uhr aus dem Bus gestiegen sind, waren wir von dem Unterschied der Landschaft, der Luft und des Klimas (Hitze!) so begeistert und voller Tatendrang, das wir uns nur schnell ein Hostal gesucht haben und gleich losgezogen sind, um den kleinen Ort zu erkunden. Das ist schnell getan, den San Pedro hat nur knapp 2000 Einwohner, in der Hochsaison die selbe Zahl an Touristen. Trotzdem &#8211; und das ist bemerkenswert &#8211; ist es gelungen, den ursprünglichen Stil und die Atmosphäre beizubehalten. Es gibt keine zweistöckigen Gebäude und auch die verwendeten Baumaterialien sind sehr klassisch. In der Stadt fahren so gut wie keine Autos, was ein super angenehmer Kontrast zu dem ist, was man sonst so in Lateinamerika an Abgasen einatmet.</p>
<p><img src="http://moritz2009la.files.wordpress.com/2009/07/san-pedro-3.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Eine typische Straße" title="Eine typische Straße" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-109" /></p>
<p>Ich will eigentlich gar nicht viel erzählen, denn die Atacamawüste ist schon ein wirklich besonderer Ort, wo am besten visuelle und sinnliche Eindrücke haften bleiben. Nur so viel: nach einem leckeren Mittagessen haben wir eine Agentur gesucht und im Anblick der Kürze der Zeit, ein Tourenpaket gebucht. Eine sehr gute Entscheidung, wie sich heraustellen sollte. Am ersten Tag sind wir gleich los zu einem Salar (Salzwüste) mit einem Salzsee als Bademöglichkeit und am nächsten Tag standen Geysiere und später am Nachmittag das &#8222;Valle de los Muertos&#8220; und das &#8222;Valle de la Luna&#8220; auf dem Programm &#8211; abends um 21.00 Uhr ging der Bus Richtung Peru.<br />
Für die Geysier-Tour wurden wir morgens um 4.15 Uhr am Hostal abgeholt. Aber das hat sich gelohnt. Bei etwa -10°C sind wir Zeuge eines unglaublichen Sonnenaufgangs in 4.300 m Höhe geworden. Unglaublich deshalb, weil die aus den Geysieren aufsteigenden Dampfwolken durch das einfallende Sonnenlicht noch viel schöner aussehen. In einer natürlichen Therme haben wir uns dann ein bisschen aufgewärmt, bevor es weiter ging.<br />
Den Sonnenuntergang haben wir dann, nachdem wir nach San Pedro zurückgekehrt waren und uns gestärkt hatten, im Rahmen einer anderen Tour im &#8222;Valle de la Luna&#8220; (Mondtal) erlebt.</p>
<p>Aber am besten seht ihr Euch einfach die Bilder an:</p>
<p>San Pedro de Atacama:</p>
<table style="width:194px;">
<tr>
<td align="center" style="height:194px;background:url('http://picasaweb.google.de/s/c/transparent_album_background.gif') no-repeat left;"><a href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/SanPedroDeAtacamaChile?authkey=Gv1sRgCJHwgJ6m9rPfsAE&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_U2uVkuDJbWQ/Sk_XGXM7DHE/AAAAAAAAA-g/lPq8xjpJ-ys/s160-c/SanPedroDeAtacamaChile.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px;"><a href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/SanPedroDeAtacamaChile?authkey=Gv1sRgCJHwgJ6m9rPfsAE&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;">San Pedro de Atacama, Chile</a></td>
</tr>
</table>
<p>Salar:</p>
<table style="width:194px;">
<tr>
<td align="center" style="height:194px;background:url('http://picasaweb.google.de/s/c/transparent_album_background.gif') no-repeat left;"><a href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/SalarAtacamawusteChile?authkey=Gv1sRgCKqf_tKG2MK9nQE&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_U2uVkuDJbWQ/Sk9oaFTi5EE/AAAAAAAAA8s/Pd4_N8OnVoc/s160-c/SalarAtacamawusteChile.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px;"><a href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/SalarAtacamawusteChile?authkey=Gv1sRgCKqf_tKG2MK9nQE&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;">Salar (Atacamawüste, Chile)</a></td>
</tr>
</table>
<p>Geysiere:</p>
<table style="width:194px;">
<tr>
<td align="center" style="height:194px;background:url('http://picasaweb.google.de/s/c/transparent_album_background.gif') no-repeat left;"><a href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/GeysersAtacamawusteChile?authkey=Gv1sRgCNCRq4-6_Zu_Uw&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_U2uVkuDJbWQ/Sk5MWoy_dtE/AAAAAAAAA6E/sqlHaAoJpkQ/s160-c/GeysersAtacamawusteChile.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px;"><a href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/GeysersAtacamawusteChile?authkey=Gv1sRgCNCRq4-6_Zu_Uw&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;">Geysers (Atacamawüste, Chile)</a></td>
</tr>
</table>
<p>Valle de los Muertos und Valle de la Luna:</p>
<table style="width:194px;">
<tr>
<td align="center" style="height:194px;background:url('http://picasaweb.google.de/s/c/transparent_album_background.gif') no-repeat left;"><a href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/ValleDeLosMuertosYValleDeLunaAtacamawusteChile?authkey=Gv1sRgCOKEqpiGzoq99wE&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_U2uVkuDJbWQ/Sk5H7sUwoyE/AAAAAAAAA28/5utInpIXDHk/s160-c/ValleDeLosMuertosYValleDeLunaAtacamawusteChile.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px;"><a href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/ValleDeLosMuertosYValleDeLunaAtacamawusteChile?authkey=Gv1sRgCOKEqpiGzoq99wE&amp;feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;">Valle de los Muertos y Valle de Luna (Atacamawüste, Chile)</a></td>
</tr>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/moritz2009la.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/moritz2009la.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/moritz2009la.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/moritz2009la.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/moritz2009la.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/moritz2009la.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/moritz2009la.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/moritz2009la.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/moritz2009la.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/moritz2009la.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/moritz2009la.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/moritz2009la.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/moritz2009la.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/moritz2009la.wordpress.com/108/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=108&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Eine typische Straße</media:title>
		</media:content>

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		<media:content url="http://lh3.ggpht.com/_U2uVkuDJbWQ/Sk5MWoy_dtE/AAAAAAAAA6E/sqlHaAoJpkQ/s160-c/GeysersAtacamawusteChile.jpg" medium="image" />

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	</item>
		<item>
		<title>Bürokratie</title>
		<link>http://moritz2009la.wordpress.com/2009/04/23/burokratie/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 20:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz2009la</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs in Chile]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bürokratie in der sich immer tiefer etablierenden Demokratie in Chile verdient auf jeden Fall einen eigenen Beitrag. Zwei eindrucksvolle Beispiele möchte ich an dieser Stelle anführen. Einen Postbesuch und eine Impfung, beim staatlichen Gesundheitsamt. Natürlich ist es gut, dass es eine einigermaßen funktionierende Infrastruktur und staatliche Versorgungseinrichtungen gibt. Trotzdem ist es interessant zu sehen, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=72&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Die Bürokratie in der sich immer tiefer etablierenden Demokratie in Chile verdient auf jeden Fall einen eigenen Beitrag. <strong>Zwei eindrucksvolle Beispiele </strong>möchte ich an dieser Stelle anführen. Einen <strong>Postbesuch </strong>und eine <strong>Impfung</strong>, beim staatlichen Gesundheitsamt. Natürlich ist es gut, dass es eine einigermaßen funktionierende Infrastruktur<span> </span>und staatliche Versorgungseinrichtungen gibt. Trotzdem ist es interessant zu sehen, wie viel Potenzial zu effektiverer Organisation es gibt – oder einfach, wie technisiert alle Prozesse bei uns sind.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Wir haben uns, zugegebenermaßen ziemlich kurzfristig, entschieden, einige Dinge nach Kolumbien bzw. Bolivien zu schicken, um das Reisegepäck etwas zu reduzieren. Die Info, dass die Post am Samstag bis 14.00 h geöffnet hat, erwies sich als falsch, als wir um 13.05 h das Postamt durch den Seiteneingang betraten. Nur unserer glaubwürdigen Erklärung war es zu verdanken, dass wir überhaupt noch bedient wurden. Wir haben uns natürlich gefragt, was an fünf Minuten so wild ist, wir wollten ja nur zwei Pakete aufgeben. Wir sollten es bald erfahren. Als die Dame erfuhr, dass die Pakete ins Ausland gehen sollten, bestand sie darauf, dass wir den erst Minuten vorher umständlich verpackten Inhalt komplett auspacken sollten. Der Zufall war gnädig, es stellte sich heraus, dass Aleja eine andere Dame von der Post kannte, die dann für uns „bürgte“. Nachdem wir den Inhalt dann dezidiert auf einem Zettel angegeben und eine ungefähre Wertangabe gemacht hatten, ging´s wieder zum Schalter, nur noch abschicken – Nein! Jetzt geht´s erst richtig los. Jedes einzelne Teil wurde einzeln in den Computer aufgenommen und musste separat mit einem Wert versehen werden. Das ganze Prozedere für zwei Pakete mit unterschiedlichsten Dingen. Es war fünf vor zwei, als wir wieder draußen waren!</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Die nächste Begegnung mit chilenischer Bürokratie war noch zufälliger.</strong> In Valparaíso war auf einer Plaza ein Zelt für Grippeimpfungen aufgebaut, mir kam die Idee, mal nach einer Gelbfieberimpfung zu fragen, die Aleja noch braucht – am nächsten Tag im Gesundheitsamt, war die Antwort. Heute sei geschlossen, weil man, wie wir ja sähen, unterwegs sei. Also am nächsten Tag hin. Kein Problem, wir kriegen einen Zettel, müssen mit dem Zettel zehn Minuten durch die Stadt laufen, um in einem anderen Gebäude zu bezahlen. Da war richtig was los. Zwar nicht an der Kasse, aber<span> </span>sonst. Viele Leute, hoher Lärmpegel und alles wirkte absolut nicht organisiert. Die Kasse war nicht nur menschenleer, sondern auch geschlossen. Nach etwas Warten fragten wir – die Dame käme gleich wieder. Noch ne Viertelstunde&#8230; wieder fragen<span> </span>- die Dame muss ein paar private Dinge erledigen, müsse aber jeden Moment kommen. Nach einer guten halben Stund war´s dann soweit. Alles war nicht ganz so einfach, schließlich dann aber doch möglich. Auf dem Zettel gab es zwei Posten, einer durchgestrichen, der mit der Impfung angekreuzt. Ob wir denn keine Bestätigung für die Impfung wollten? Natürlich! Warum das dann durchgestrichen sei? Keine Ahnung! Wir wollen ja reisen und dafür brauchen wir eine Bestätigung&#8230; Also gut, auch das noch bezahlt und zurück zu der Impfstelle, da ging alles fix, nur hatten wir am Ende zwei offizielle Impfbestätigungen, weil die Gelbfieberimpfung immer eine Bestätigung beinhaltet, was die andere Dame nicht scheinbar nicht wusste.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Na ja, das sind nur so zwei Eindrücke, man stelle sich dazu noch einen Haufen Chilenen vor, die alle etwas wollen. Es gibt zwar auch Auskünfte, aber je nach dem, wen man fragt, variieren die Antwort in einer nicht unbeachtlichen Spannbreite.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/moritz2009la.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/moritz2009la.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/moritz2009la.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/moritz2009la.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/moritz2009la.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/moritz2009la.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/moritz2009la.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/moritz2009la.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/moritz2009la.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/moritz2009la.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/moritz2009la.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/moritz2009la.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/moritz2009la.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/moritz2009la.wordpress.com/72/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=72&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Valparaíso (33° südl. Br. / 10 m ü. N. N.)</title>
		<link>http://moritz2009la.wordpress.com/2009/04/21/valparaiso-33%c2%b0-sudl-br-10-m-u-n-n/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 18:14:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz2009la</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs in Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Valparaíso]]></category>
		<category><![CDATA[Viña del Mar]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag früh war es soweit. Wir haben Los Angeles den Rücken gekehrt und sind Richtung Norden aufgebrochen. Die Hauptstadt wollten wir uns sparen, haben uns dafür für Valparaiso und Viña del Mar entschieden, was beides etwa auf der Höhe von Santiago und gut eine Stunde davon entfernt, dafür aber direkt am Pazifik, liegt. Diese Agglomeration [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=63&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21   &lt;![endif]--> <strong>Sonntag früh war es soweit. Wir haben Los Angeles den Rücken gekehrt und sind Richtung Norden aufgebrochen.</strong> Die Hauptstadt wollten wir uns sparen, haben uns dafür für <strong>Valparaiso und V</strong><strong>iñ</strong><strong>a del Mar</strong> entschieden, was beides etwa auf der Höhe von Santiago und gut eine Stunde davon entfernt, dafür aber direkt am Pazifik, liegt. Diese Agglomeration der beiden Städte ist nach der Hauptstadt das größte urbane Ballungsgebiet Chiles.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Die Unterkunft hatten wir nach einem Hinweis aus dem Reiseführer telefonisch reserviert, um nicht Zeit mit Suchen zu verlieren. Nach etwa achtstündiger Fahrt kamen wir dann nachmittags um halb sechs in Valparaíso an. Irgendwie sind wir dort dann im richtigen Bus gelandet, der uns bis an den Fuß unseres Hügels, den <em>cerro</em> <em>barón</em>, brachte. Das ist wohl <strong>das markanteste an dem Stadtbild <em>Valpos</em></strong>, dass sich die Agglomeration durch die Hügel schlängelt. Wobei es hier nicht so ist, wie in vielen brasilianischen Städten, dass in den Hügeln die Armen leben. Eher im Gegenteil, die Hügel sind sicherer und schöner, als das Zentrum im schmalen Gürtel zwischen Pazifik und Hügeln.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Nach einem ziemlich anstrengenden Aufstieg zu unserem in der kleinen Gasse <em>Pierre Roti</em> verstecktem Hostel wurden wir wirklich belohnt. Das Haus liegt total schön, am Ende der Gasse und das war der erste Blick aus unserem Fenster.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-64 aligncenter" title="Blick aus dem Hostal" src="http://moritz2009la.files.wordpress.com/2009/04/100_1046.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Blick aus dem Hostal" width="300" height="225" /></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Dazu waren wir mit zwei anderen die einzigen Gäste in dem riesigen Haus im Kolonialstil – die Nebensaison bringt nicht nur günstigere Preise für die Busfahrten, sondern hat auch noch viele weitere Vorteile!</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Valparaíso ist auf jeden Fall sympathisch</strong>. Aber vor allem am ersten Abend, als wir noch mal kurz losgegangen sind, um ein paar Sachen einzukaufen, sind uns die an jeder Ecke zwischen befremdlich bis ekelhaft wechselnden Gerüche aufgefallen.</p>
<p class="MsoNormal">Am nächsten Morgen waren die Sinne dann auf andere Dinge gelenkt. Jetzt, bei Tageslicht, konnte man erst richtig sehen, wie sich die Stadt über die Bucht erstreckt und die Landschaft die Siedlungsfläche strukturiert</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><img class="aligncenter size-medium wp-image-65" title="100_1167" src="http://moritz2009la.files.wordpress.com/2009/04/100_1167.jpg?w=300&#038;h=119" alt="100_1167" width="300" height="119" /></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--></p>
<p>Nach einer Hafenrundfahrt haben wir uns auf den Weg gemacht, das <strong>Haus von Pablo Neruda</strong> auf dem <em>Cerro Bellavista </em>zu besichtigen. Den Höhenunterschied zwischen den Hügeln und dem Meeresniveau überbrückt man am einfachsten mit einem der berühmten <em>ascensores</em>. Hier einige Fotos von Nerudas Haus:</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <img class="alignleft size-medium wp-image-66" title="Erster Versuch..." src="http://moritz2009la.files.wordpress.com/2009/04/100_1137.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Erster Versuch..." width="300" height="225" /><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal">Man beachte die letzte Zeile. <em>Lunes </em>(Montag) <em>cerrado </em>(geschlossen). Ratet mal, an welchem Tag wir da waren&#8230;.? Montags ist sowieso vieles geschlossen in Valparaíso, keine Ahnung, wieso. Aber wir hatten ja noch einen zweiten Tag und haben uns noch mal auf den Weg auf den <em>Cerro Bellavista</em> gemacht.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Den Hügel hinab hat man die Wahl zwischen dem <em>ascensor</em>, seinen Füssen oder, spektakulär, dem <em>micro</em>, einem Minibus. Das, was in Deutschland unter dem eingängigen Kürzel ÖPNV operiert, ist hier weitgehend privat organisiert ist. Ein Fahrer kauft eine Lizenz, auf einer bestimmten Strecke fahren zu dürfen. Er ist damit Unternehmer und selber für seine Umsätze verantwortlich, gleichzeitig gibt es aber irgendein Karten-Zeitstempel-System, um eine gewisse Frequenz zu gewährleisten. Das hat zwar „Kundenorientierung“ zur Folge, jeder wird an jeder möglichen und unmöglichen Stelle aufgegabelt oder rausgelassen. Gleichzeitig aber führt das auch zu einer Konkurrenz unter den Fahrern, die <strong>bisweilen kriegsähnliche Formen auf der Strasse </strong>annehmen kann. Unser letzter Fahrer, gestern abend zum <em>terminal de buses</em> in Valparaíso, war auf jeden Fall lebensmüde. Der hat nie mehr als 30 cm Abstand zwischen sich und seinem Vordermann gelassen, weil er an irgendeiner Haltestelle jemandem einen Zeitabrechnungszettel oder so in die Hand drücken musste. Das wäre die ideale Fahrt für meine Mama gewesen! Aber auch die erwähnte Hügel-Abwärtsfahrt ist nichts für Leute, die dazu tendieren, als Beifahrer „mitzubremsen“, sobald es etwas zügiger geht. Auf extrem engen, kurvigen Straßen geht es in beeindruckender Geschwindigkeit bergab. Motorbremse ist ein Fremdwort &#8211; laufen lassen, bremsen, laufen lassen, bremsen&#8230;tendenziell aber laufen lassen!</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Valparaiso hat auf jeden Fall zwei Seiten und repräsentiert schon eher die typische lateinamerikanische Stadt, als Los Angeles. Auf der einen Seite ist es bunt und besonders diese Stadt ist für ihre Vielzahl an Künstlern und alternativen Lebensstilen berühmt, gilt als kulturelles Zentrum Chiles. <strong>Die Häuser sind bunt, es gibt viel Musik, Wandbilder, Cafés und jede Menge zu entdecken.</strong> Gleichzeitig gibt es aber auch viel offensichtliche Armut. An jeder Ecke versucht jemand mit einer kleinen Dienstleistung über die Runden zu kommen. Schuhe putzen, Autos waschen, Clownshows für an Ampeln wartende Autos, Verkauf von Süßigkeiten und Getränken, live-Musik in Bussen&#8230; es gibt alles.</p>
<p class="MsoNormal">Wo es viel Armut gibt, gibt es selbstverständlich auch weniger ehrenwerte Methoden, den Lebensunterhalt zu sichern. Valparaiso ist sicher nicht die gefährlichste Stadt des Kontinents. Aber es herrscht doch eine andere Atmosphäre, die einem nicht entgeht. Nicht zu letzt wegen der im Hostel ausgehängten <em>áreas de alto riesgo </em>(Hochrisikozonen).</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Das ist vielleicht auch das Beispiel, das den Kontrast zwischen dem benachbarten <strong>Vi</strong><strong>ñ</strong><strong>a del Mar</strong> und Valparaiso am besten zeigt. In Valparaíso wurden wir an einem Tag drei Mal von Einheimischen gewarnt, gewisse Gegenden zu meiden und beim Fotografieren vorsichtig zu sein. In Viña del Mar, wo wir am ersten Tag auch waren, wurden wir von zwei älteren Damen freundlich darauf hingewiesen, beim überqueren der Straße vorsichtig zu sein, da die Autos nicht besonders viel Rücksicht nähmen. In <em>Vi</em><em>ñ</em><em>a</em> haben viele gut betuchte Leute aus der Hauptstadt ihre Zweitwohnung oder Sommerresidenz. Entsprechend überwiegt der Luxus die Lebenskunst, die Valparaíso so interessant macht. Trotzdem ist der Ort nicht unsympathisch oder versnobt, wie man das etwa von der französischen Mittelmeerküste kennt. Auch <em>Vi</em><em>ñ</em><em>a </em>ist super schön und angenehm, nur eben etwas sauberer und „braver“ als sein großer Bruder, eine Bucht weiter südlich.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-67 aligncenter" title="Viña del Mar" src="http://moritz2009la.files.wordpress.com/2009/04/100_1150.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Viña del Mar" width="300" height="225" /></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Wie schon erwähnt sitzen wir gerade im Bus nach San Pedro de Atacama. Diese Stadt befindet sich in der gleichnamigen Wüste, die unter anderem den trockensten Ort der Erde beherbergt. Dort hin zu fahren war zeitlich nur möglich, weil wir uns entschieden haben, die Fahrt von Valparaíso nach La Serena (ca. 7 Std.) nachts zu machen, um Zeit und Übernachtungskosten zu sparen. Genau das gleiche machen wir gerade wieder, wir werden morgen gegen 9.00 Uhr in San Pedro ankommen und uns dann ein Hostel suchen, bevor wir uns auf die Spuren präkolumbianscher Zivilisationen begeben&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Mehr Fotos von Valparaíso und Viña del Mar:</strong></p>
<table style="width:194px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="background:transparent url('http://picasaweb.google.de/s/c/transparent_album_background.gif') no-repeat scroll left center;height:194px;" align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/ValparaisoChile?authkey=Gv1sRgCLi3m4Xrm86mEQ&amp;feat=embedwebsite"><img style="margin:1px 0 0 4px;" src="http://lh3.ggpht.com/_U2uVkuDJbWQ/SfP6IlyC0yE/AAAAAAAAAaI/OcueMzn-tMM/s160-c/ValparaisoChile.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px;"><a style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;" href="http://picasaweb.google.de/moritz.duhm/ValparaisoChile?authkey=Gv1sRgCLi3m4Xrm86mEQ&amp;feat=embedwebsite">Valparaiso, Chile</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/moritz2009la.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/moritz2009la.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/moritz2009la.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/moritz2009la.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/moritz2009la.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/moritz2009la.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/moritz2009la.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/moritz2009la.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/moritz2009la.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/moritz2009la.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/moritz2009la.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/moritz2009la.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/moritz2009la.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/moritz2009la.wordpress.com/63/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=63&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Blick aus dem Hostal</media:title>
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			<media:title type="html">Erster Versuch...</media:title>
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			<media:title type="html">Viña del Mar</media:title>
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		<title>Mein erster Monat &#8211; Rückblick</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 19:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz2009la</dc:creator>
				<category><![CDATA[Los Angeles Chile (12.3.-18.04.2009)]]></category>
		<category><![CDATA[Los Angeles]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich seit einigen Tagen nicht dazu gekommen bin, etwas zu schreiben, muss ich diesen Post mal wieder rückdatieren – genau, wie den nächsten auch. Jetzt gerade ist es ca. 20.00 h und Mittwoch, der 22. April. Wir sitzen im Bus zwischen La Serena und San Pedro de Atacama, eine Fahrt die über Nacht geht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=61&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich seit einigen Tagen nicht dazu gekommen bin, etwas zu schreiben, muss ich diesen Post mal wieder rückdatieren – genau, wie den nächsten auch. Jetzt gerade ist es ca. 20.00 h und Mittwoch, der 22. April. Wir sitzen im Bus zwischen La Serena und San Pedro de Atacama, eine Fahrt die über Nacht geht und insgesamt rund 17 Std. dauern wird (ca. 1000 km, rund 30.- €). Zum Glück gibt es in diesem Doppeldeckerbus eine Steckdose, die sich auch noch in meiner Nähe befindet, also nutze ich die Zeit. Die Busse hier sind sowieso sehr komfortabel, zumindest auf Langstrecken. Man kann die Sitze sehr bequem einstellen und selbst wenn der Vordermann das selbe tut, ist für einen 1,93 m-Mann noch Platz genug.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Aber dieser Abschnitt soll ja rückblickend meinem ersten Monat in Los Angeles gehören. Am meisten wird uns sicher unsere Gastmutter fehlen. Sie hat wirklich sehr gut für uns gesorgt, ohne uns zu sehr zu umsorgen. Wir haben oft zusammen gegessen, Wein getrunken und echt viel Spaß gehabt. Aber nicht nur Maria-Elena („Mane“) wird uns fehlen, sondern auch ihre beiden Mitbewohner, Hund Chofu und Hamster Pompona. Nachdem wir durch eine Ernährungsumstellung Chofus Mundgeruchsproblem in den Griff bekommen haben, war er ein echt sympathischer und für seine zehn Jahre extrem agiler Zeitgenosse – ich habe oft mit ihm im Garten Fußball gespielt, um sein offensichtliches Bewegungsdefizit auszugleichen. Hamsterin Pompona hat sich sogar so große Sympathien durch ihre niedliche Art der Nahrungsaufnahme (Hamsterbacken&#8230;) erarbeitet, dass wir unser Abschiedsgeschenk in Form eines neuen Käfigs ihr gewidmet haben.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Zu meinem Praktikum gibt es nicht viel zu sagen. Das Ende war ähnlich unspektakulär wie der Verlauf – rein inhaltlich gesehen. Ich hatte mit meinen Chefinnen ein Abschlussgespräch, in dem sie nicht mit Kritik gespart haben. Ich hatte auf jeden Fall schon positivere Feedbackgespräche. Aber ich habe auch meine Punkte angebracht und das ganze fand in freundlicher Atmosphäre statt. Es kann eben nicht immer alles glatt laufen. Dafür habe ich einige meiner echt netten Kollegen besser kennen gelernt, auf jeden Fall eine Bereicherung.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Los Angeles selber ist – auch im Vergleich mit Valparaiso – eine wirklich ruhige, beschauliche Stadt. Zwar gibt es alles, aber man merkt doch die eher ländliche Prägung der Region. Die Dinge gehen eben ihren Gang. Fast Jeder hat einen Verwandten auf dem Land und hat irgendwie Zugriff auf diverse Produkte und landwirtschaftliche Kenntnisse. Außerdem ist die Region insgesamt sehr familiär, man kennt sich nicht nur, sondern bei Feiern ist immer die ganze Familie dabei, da die meisten die Region nie verlassen.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Zum „Ankommen“ und sich Einleben ist eine Stadt wie Los Angeles, ruhig, relativ sicher und überschaubar, auf jeden Fall angenehm. Ich bin aber auch nicht traurig, dass mein Praktikum nur vier Wochen gedauert hat. Obwohl ich zugeben muss, dass fünf <em>asados</em> in vier Wochen selbst meine kühnsten Träume in Bezug auf Rotwein und Rindfleisch übertroffen haben!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/moritz2009la.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/moritz2009la.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/moritz2009la.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/moritz2009la.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/moritz2009la.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/moritz2009la.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/moritz2009la.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/moritz2009la.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/moritz2009la.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/moritz2009la.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/moritz2009la.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/moritz2009la.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/moritz2009la.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/moritz2009la.wordpress.com/61/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=61&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Es ist nicht alles schön&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 13:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz2009la</dc:creator>
				<category><![CDATA[Los Angeles Chile (12.3.-18.04.2009)]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Unidad de Desarrollo Economico]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;zum Beispiel mein Praktikum. Es hörte sich alles sehr vielversprechend an: Department für wirtschaftliche Entwicklung mit interessanten Aufgabengebieten wie ladwirtschaftliche Entwicklung, Public-Private-Partnership Projekten, Förderung von Kleinunternehmern und insbesondere auch Frauen. Ich selber sollte im Rahmen eines Entwicklungsplanes für einen hauptsächlich landwirtschaftlich geprägten Sektor einen &#8222;Leitfaden für Kleinunternehmer im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung des Tourismussektors&#8220; erstellen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=59&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;zum Beispiel mein Praktikum. Es hörte sich alles sehr vielversprechend an: Department für wirtschaftliche Entwicklung mit interessanten Aufgabengebieten wie ladwirtschaftliche Entwicklung, Public-Private-Partnership Projekten, Förderung von Kleinunternehmern und insbesondere auch Frauen. Ich selber sollte im Rahmen eines Entwicklungsplanes für einen hauptsächlich landwirtschaftlich geprägten Sektor einen &#8222;Leitfaden für Kleinunternehmer im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung des Tourismussektors&#8220; erstellen &#8211; eigentlich eine interessante Aufgabe. In der Realität sah das leider anders aus. Ich habe mich durch Dokumente mit den selben langweilige Absichtsbekundungen gekämpft, die man in jedem Entwicklungsplan zu lesen bekommt. Worte wie Nachaltigkeit, Gleichgewicht, Bewahrung der Biodiversität, Schutz natürlicher Ressourcen etc. sind hier besonders beliebt. Daraus sollte ich dann &#8222;best practise-Beispiele&#8220; herausdestillieren und den Leitfaden erstellen. Das glich so ziemlich der Erstellung einer Hausarbeit: lesen, auswerten, schreiben &#8211; nur auf Spanisch. Die Unterstützung, Kommunikation und Zusammenarbeit hat komplett gefehlt, die meiste Zeit habe ich mehr oder weniger isoliert von 8.00-17.00 (halbe Std. Mittagspause) in meinem 6qm-Büro gehockt, das zum Glück wenigsten einen Internetanschluss hat. Das ist extrem demotivierend, vor allem deshalb, weil ich so meinem eigentlichen Ziel, nämlich über tägliche Kommunikation mein Spanisch zu verbessern, nur bedingt nachkommen konnte. Da waren die zahlreichen <em>asados</em> (heute und morgen Abend ist es wieder so weit!) schon die wesentlich bessere Praxis.</p>
<p>Naja, heute noch rumkriegen und morgen, dann ist es vorbei. Und immerhin sind meine Kollegen sehr nett. Aber es ist kein gutes Gefühl, seine Potenziale so wenig entfalten zu künnen und mehr oder weniger vor sich hin zu arbeiten. <strong>So müssen sich Beamte fühlen</strong>, die eine Routinestelle besetzen und jeden Tag ihre acht Stunden abreissen müssen, egal ob es Arbeit für sie gibt oder nicht&#8230;</p>
<p><strong>Es ist also höchste Zeit, die Koffer zu packen und weiter zu ziehen</strong>. Am Sonntag ist es soweit &#8211; &#8222;gen Norden&#8220; wird dann vielleicht mein nächster Text heissen. Ob ich schon aus Viña del Mar / Valparaiso, aus der Atacama Wüste oder erst vom Titticacasee schreibe, weiss ich noch nicht &#8211; spätestens, wenn wir erfolgreich den Machu Pichu besucht haben, werdet Ihr aber von mir hören. Eher früher!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/moritz2009la.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/moritz2009la.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/moritz2009la.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/moritz2009la.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/moritz2009la.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/moritz2009la.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/moritz2009la.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/moritz2009la.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/moritz2009la.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/moritz2009la.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/moritz2009la.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/moritz2009la.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/moritz2009la.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/moritz2009la.wordpress.com/59/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=moritz2009la.wordpress.com&amp;blog=7248478&amp;post=59&amp;subd=moritz2009la&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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